In Nettetal-Lobberich wurden zwei Männer ohne festen Wohnsitz nach einem Einbruch festgenommen. Die Untersuchungshaft wurde angeordnet.
Lobberich: Zwei Festnahmen nach Wohnungseinbruch

Nettetal-Lobberich (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (30.09.2026) wurde die Polizei zu einem Einbruch in ein Haus in der Freiheitsstraße in Lobberich gerufen. Der Hausbesitzer hörte gegen 03:20 Uhr verdächtige Geräusche und alarmierte die Polizei. Die Beamten waren schnell vor Ort und umstellten das Gebäude. Kurz darauf trafen sie auf dem Grundstück auf zwei Verdächtige und nahmen sie vorläufig fest. Es handelte sich um zwei Männer im Alter von 46 und 48 Jahren, die obdachlos waren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld wurden die beiden Beschuldigten heute vom Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Krefeld in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen werden fortgesetzt. /wg (878)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 445 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








