Ein 42-jähriger Obdachloser wurde von Jugendlichen mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe seiner Geldbörse gezwungen. Die Täter sind flüchtig, die Polizei bittet um Hinweise.
Löhne: Raub im Bahnhof – Jugendliche attackieren Obdachlosen

Löhne (ost)
Am Abend des 23.7. gegen 21:58 Uhr informierte ein 42-jähriger Obdachloser die Polizei und gab an, Opfer eines Verbrechens geworden zu sein. Gemäß den bisherigen Angaben befand sich der 42-Jährige gegen 21:45 Uhr in der Bahnhofshalle. Nach einem kurzen verbalen Streit wurde das Opfer von den drei Jugendlichen mit einem Messer (Taschenmesser) bedroht und zur Herausgabe seiner Geldbörse aufgefordert. Aus Angst vor dem Messer warf er seine Geldbörse mit verschiedenen Papieren und etwas Bargeld auf den Boden. Die Jugendlichen nahmen die Geldbörse an sich und flohen vom Tatort.
Sie werden als ca. 17-18 Jahre alt, von normaler Statur und ca. 170cm groß beschrieben. Alle trugen helle Kleidung und einer der Jugendlichen eine Brille. Eine sofortige Fahndung verlief bisher ergebnislos.
Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sich zum Zeitpunkt des Verbrechens im Bahnhof aufgehalten haben und/oder den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 05221-8880 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die weiblichen Verdächtigen auf 75 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








