Ein 21-jähriger E-Scooter Fahrer entzieht sich einer Kontrolle, bei der er sich leicht verletzt. Die Polizei warnt vor den Gefahren durch frisierte E-Scooter im Straßenverkehr.
Löhne: Widerstand gegen Polizeibeamte

Löhne (ost)
Am Freitagabend (31.07.) haben Polizeibeamte einen E-Scooter Fahrer auf der Bahnhofstraße Höhe Vor der Egge entdeckt, der ohne Kennzeichen unterwegs war. Zusätzlich schien das Elektrokleinstfahrzeug schneller als 20 km/h zu fahren. Die Beamten sprachen den Fahrer aus dem Streifenwagen heraus an, gaben Anhaltezeichen und forderten ihn mehrmals auf, stehen zu bleiben. Der 21-jährige Fahrer fuhr daraufhin schnell in die Straße Vor der Egge und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. Dafür schaltete er sogar das Licht am E-Roller aus. Da er jedoch auf unbefestigtem Straßenbelag landete, versuchte er zu Fuß zu fliehen. Dies konnte von den einschreitenden Beamten verhindert werden, indem sie ihn festhielten. Der junge Mann zeigte sich wenig kooperativ und riss sich los. Die Beamten griffen daraufhin zu weiteren Maßnahmen, einschließlich dem Anlegen von Handfesseln aufgrund der heftigen Gegenwehr. Am Ende wurde der 21-Jährige am Boden fixiert. Der E-Scooter war erheblich manipuliert und nicht versichert. Ein Geschwindigkeitstest vor Ort ergab über 75 km/h. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Aufgrund des Widerstands wurde der 21-Jährige leicht verletzt, sodass ein Rettungswagen gerufen wurde. Ein Beamter wurde ebenfalls leicht verletzt, blieb aber einsatzfähig. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei davor, E-Scooter zu manipulieren, da dies erhebliche Gefahren für den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer birgt. Die Betriebserlaubnis erlischt durch den Einbau von elektronischen Bauteilen aus dem Internet. Die Polizei wird Straftaten in diesem Zusammenhang konsequent verfolgen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








