Bundespolizei verhaftet Iraker und Rumänen mit Haftbefehlen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Freizügigkeitsgesetz/EU.
Lörrach: Haftbefehle vollstreckt bei Grenzkontrollen

Kleve – Kempen – Emmerich – Kaldenkirchen (ost)
Am späten Samstagabend, dem 28. März 2026, wurde ein 41-jähriger Iraker von der Bundespolizei auf der Autobahn 3 am Rastplatz Knauheide kontrolliert. Der Mann war zuvor als Passagier in einem in Italien registrierten PKW ins Bundesgebiet eingereist. Die Überprüfung seiner Identität anhand seines irakischen Reisepasses und einer italienischen Aufenthaltserlaubnis ergab, dass er aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Lörrach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht wurde. Der Verurteilte muss entweder eine Geldstrafe von 900 Euro zahlen oder eine 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen. Zusätzlich wurde bei ihm 3,5 Gramm Marihuana gefunden. Der Iraker wurde vor Ort festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zur Haft in das Gefängnis in Kleve gebracht, da er die Geldstrafe nicht begleichen konnte.
Ein 37-jähriger Rumäne wurde am Sonntagabend, dem 29. März 2026, nach seiner Einreise aus den Niederlanden als Passagier im Regionalexpress 13 angetroffen und am Bahnhof Kaldenkirchen kontrolliert. Er zeigte den Beamten seinen gültigen rumänischen Personalausweis vor. Ein Abgleich der Daten ergab eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Festnahme aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls wegen Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz/EU sowie eine Festnahme zur Ausweisung/Abschiebung aufgrund des Verlusts der Freizügigkeit durch die Ausländerbehörde Nürnberg. Der Gesuchte wurde vor Ort festgenommen und zur weiteren Bearbeitung zur Bundespolizeiwache Kempen gebracht. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz eingeleitet. Nach Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Person in den letzten zwei Jahren bereits dreimal nach Rumänien abgeschoben wurde. Die Bundespolizei wird den Rumänen am Montagmorgen dem Haftrichter am Amtsgericht Krefeld vorführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023 zurück. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 verzeichnete Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








