Eine Zeugin meldete am Montagabend einen stark alkoholisierten Autofahrer in Lohmar, der in Schlangenlinien fuhr und auf die Gegenfahrspur geriet.
Lohmar: Auto mit 2,6 Promille gemeldet

Lohmar (ost)
Am Montagabend (07. September) informierte eine Autofahrerin die Polizei um 21:15 Uhr über ein verdächtiges Fahrzeug in Lohmar. Sie berichtete, dass das Auto vor ihr auf der Breidter Straße in auffälligen Schlangenlinien fuhr und mehrmals auf die Gegenfahrbahn geriet. An der Stelle fanden Polizisten das gemeldete Fahrzeug und stoppten es. Der Fahrer, der alleine unterwegs war, machte durch starken Alkoholgeruch und undeutliche Sprache einen stark alkoholisierten Eindruck auf die Beamten. Ein freiwilliger Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert von etwa 2,6 Promille. Die Polizisten brachten den 52-jährigen Lohmarer daraufhin zur Polizeistation, wo ihm eine Ärztin eine Blutprobe entnahm. Weitere Untersuchungen ergaben, dass der 52-Jährige, der bereits wegen einer ähnlichen Straftat polizeilich bekannt ist, derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Der Mann muss sich nun wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. (Uhl)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenregistrierungen verzeichnet, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle betrug 2022 63.352 und stieg im Jahr 2023 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und sank im Jahr 2023 auf 57.879. Im Jahr 2023 wurden 51.099 männliche Verdächtige und 6.780 weibliche Verdächtige registriert. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass die Situation in dieser Region besorgniserregend ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92%), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13%) und 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die restlichen 556.792 Unfälle waren Sachschadensunfälle (87,36%). In der Ortslage gab es 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 Unfälle außerorts (2,74%) und 6.889 Unfälle auf Autobahnen (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








