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Lohmar: Autofahrer flüchtet nach Unfall mit Ampelmast – Zeugin stellt Fahrer

Eine Zeugin beobachtete den Unfall und stoppte den flüchtenden Fahrer, der betrunken war und nun ein Strafverfahren erwartet.

Foto: Depositphotos

Lohmar (ost)

Am Montagabend (17. August) wurde die Polizei gegen 19:10 Uhr zur Bundesstraße 484 (B 484) in Lohmar gerufen. Gemäß den bisherigen Untersuchungen fuhr ein 52-jähriger Mann aus Troisdorf auf der Bundesstraße 56 (B 56) von Sankt Augustin kommend und verließ diese an der Ausfahrt Lohmar. Auf dem Abstieg stieß der 52-Jährige gegen einen Ampelmast. Durch den Zusammenstoß wurde der Ampelmast aus seiner Verankerung gerissen und komplett zerstört. Als Folge fiel die Ampelanlage an der Kreuzung aus. Trotz der erheblichen Schäden an seinem Auto und der Ampelanlage setzte der 52-Jährige seine Fahrt in Richtung B 484 fort.

Ein ebenso auf der Ausfahrt Lohmar fahrender 18-jähriger Mann aus Bergisch-Gladbach überfuhr danach Teile der beschädigten Ampelanlage, die auf der Fahrbahn lagen, wodurch sein Fahrzeug beschädigt wurde.

Eine 29-jährige Autofahrerin, die an der Kreuzung auf der B 484 in Richtung Siegburg wartete, beobachtete den Unfall. Sie folgte dem flüchtenden Unfallverursacher und konnte ihn einige hundert Meter weiter zum Anhalten bringen.

Bei der nachfolgenden Verkehrsunfallaufnahme durch die Polizei ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum bei dem Troisdorfer. Ein Vortest ergab einen Wert von knapp über zwei Promille. Dem 52-Jährigen wurde auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Dem Mann steht nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund des Konsums alkoholischer Getränke sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort bevor. (Pa)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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