Diebe erbeuten Schmuck und Bargeld nachdem sie ein Loch in die Terrassentür geschlagen haben.
Lohmar: Einbruch in Einfamilienhaus

Lohmar (ost)
Am Freitag (24. April), gegen 18.30 Uhr, drangen Unbekannte in ein Haus an der Franzhäuschenstraße in Lohmar-Heide ein. Die Einbrecher haben wahrscheinlich zuerst an der Haustür geklingelt, um sicherzustellen, dass niemand zu Hause ist. Danach gingen sie zur Rückseite des Gebäudes, brachen ein Loch in die Terrassentür und öffneten sie von innen.
Die Diebe durchsuchten den Wohn- und Schlafbereich nach Wertgegenständen. Sie entdeckten einen vierstelligen Bargeldbetrag, der im Schrank versteckt war, sowie eine Schmuckschatulle mit Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro.
Ein Nachbar beobachtete eine verdächtige Frau auf der Terrasse des Hauses, die möglicherweise mit dem Einbruch in Verbindung steht. Sie beschrieb die Frau als etwa 25 bis 30 Jahre alt und ungefähr 155 cm groß. Die Unbekannte hatte helle Haut und war komplett in Schwarz gekleidet. Sie trug einen schwarzen Rucksack mit weißer Aufschrift.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen über die Frau, andere verdächtige Personen oder Fahrzeuge haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02241 541-3121 entgegen. (Bi)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Davon waren 2.344 männliche und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was Nordrhein-Westfalen nahe kam.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Nordrhein-Westfalen-Region im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








