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Lohmar: Seniorin überfallen, Polizei sucht Täter

Ein unbekannter Mann drang gewaltsam in die Wohnung einer älteren Frau ein und entkam mit gestohlenen Gegenständen. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Foto: Depositphotos

Lohmar (ost)

Am Donnerstagmorgen (01. Oktober) ereignete sich ein Überfall in der Wohnung einer älteren Frau in der Talstraße in Lohmar-Heppenberg.

Nach Aussagen von Zeugen wurde um 11:00 Uhr an der Haustür einer 85-jährigen Frau aus Lohmar geklingelt. Als die ältere Dame die Tür öffnete, wurde sie von einem bisher unbekannten Täter zur Seite geschoben. Dann betrat der Unbekannte gegen den Willen der Frau die Wohnung. Der Mann begab sich ins Schlafzimmer der 85-Jährigen und schloss die Tür ab. Der Ehemann der Frau versuchte daraufhin, die Schlafzimmertür zu öffnen, was ihm jedoch nicht gelang.

Nach ein paar Minuten öffnete der Fremde die Tür erneut und verließ sofort die Wohnung. Dabei hielt er mehrere Gegenstände in den Händen.

Im Anschluss stellte das Ehepaar fest, dass ein Schrank im Schlafzimmer durchsucht worden war. Was der Unbekannte aus der Wohnung gestohlen hat, ist derzeit noch unklar.

Die Frau wurde durch den Stoß leicht verletzt, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung.

Der bisher unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 25 bis 30 Jahre alt, etwa 170 bis 175 cm groß, dunkler Teint, kräftige Statur, dunkle Jacke, führte ein Klemmbrett mit sich.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Wohnungsräubers aufgenommen.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer hat im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Talstraße beobachtet oder kann sonstige Angaben zu dem Tatverdächtigen machen? Hat am Tattag jemand in der Nähe des Tatorts an anderen Wohnhäusern geklingelt? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 02241 541-3121 zu melden. (Pa)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil der Verdächtigen männlich war. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Darüber hinaus stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310. Obwohl die Mordraten in Nordrhein-Westfalen gestiegen sind, bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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