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Lohmar: Verdächtige begehen Hausfriedensbruch

Drei Männer wurden betrunken beim Eindringen in ein Haus erwischt, einer hatte 0,9 Promille im Blut und muss auch wegen Alkoholfahrens angezeigt werden.

Foto: Depositphotos

Lohmar (ost)

Am Dienstag (29. September) begingen drei Männer in Lohmar einen Hausfriedensbruch. Ein Zeuge informierte gegen 19:00 Uhr die Polizei darüber, dass die Personen in das frei- und leerstehende Einfamilienhaus im Ortsteil Bloch eingedrungen waren. Bei der Ankunft konnten die Beamten die drei Männer im Alter von 28, 32 und 33 Jahren vor Ort finden. Sie gaben an, spontan die Entscheidung getroffen zu haben, das Haus zu betreten. Es wurde nichts beschädigt oder gestohlen. Diese Informationen wurden während der Untersuchung bestätigt. Darüber hinaus gaben die Verdächtigen aus Lohmar und Siegburg an, Alkohol konsumiert zu haben. Da sie mit dem Auto zum Haus gefahren waren, wurde bei dem 28-jährigen Fahrer ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von etwa 0,9 Promille ergab.

Alle drei Männer müssen sich nun wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs verantworten. Der 28-Jährige wird zusätzlich wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss (Überschreiten der 0,5-Promille-Grenze) mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige konfrontiert. (Uhl)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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