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Lübbecke: PKW kollidiert mit Eurobahn

Zusammenstoß am Bahnübergang in Lübbecke, Fahrer leicht verletzt, Bahnstrecke vorübergehend gesperrt.

Der VW-Transporter wurde bei der Kollision mit dem Personenzug im Frontbereich erheblich beschädigt. (Foto: Polizei Minden-Lübbecke)
Foto: Presseportal.de

Lübbecke (ost)

Am Samstagnachmittag kam es am Bahnübergang Maschweg in Lübbecke zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Personenzug der Eurobahn.

Der Fahrer des VW-Transporters, ein 64-jähriger Mann, fuhr gegen 16.40 Uhr entgegen der Fahrtrichtung von Lübbecke nach Stockhausen auf dem Maschweg. Trotz der abgesenkten Halbschranke kollidierte der Lübbecker mit seinem Auto gegen die Schranke und prallte dann gegen den vorbeifahrenden Zug der Eurobahn. Das Fahrzeug erlitt einen Frontschaden, aber der Fahrer wurde anscheinend nur leicht verletzt.

Die Regionalbahn setzte ihre Fahrt zunächst fort und wurde im Bahnhof Espelkamp von Polizeibeamten inspiziert. Dabei wurden Schäden an der Verkleidung des Triebfahrzeugs festgestellt. Der Lokführer blieb unverletzt. Es wurden keine Passagiere angetroffen.

Der Notfallmanager der Deutschen Bahn veranlasste die Sperrung der Bahnstrecke Bünde – Rahden. Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme und der Begutachtung durch den Notfallmanager wurde die Strecke wieder für den Zugverkehr freigegeben.

Der leicht verletzte PKW-Fahrer wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus Lübbecke gebracht, um untersucht zu werden. Der 64-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung entlassen werden. Es wird gegen ihn wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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