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Lübbecke: Verkehrsunfall in Rahden

Drei Insassen verletzt, Fahrer alkoholisiert und mit gefälschtem Führerschein unterwegs. Polizei ermittelt.

VU
Foto: Presseportal.de

Rahden (ost)

Nach einem Unfall alleine in Wehe am Sonntagnachmittag wurden alle drei Insassen des Autos leicht verletzt. Der vermeintliche Fahrer war auch betrunken und fuhr mit einem mutmaßlich gefälschten Führerschein.

Ein Mann fuhr zusammen mit seinen beiden Mitfahrern gegen 16:30 Uhr mit einem Opel aus Rahden kommend die Weher Straße entlang. Aus bisher ungeklärten Gründen kam er mit seinem Meriva nach links von der Straße ab und überschlug sich. Dabei wurde auch ein Baum und ein Leitpfosten beschädigt. Ersten Zeugenaussagen zufolge konnten sich die drei Insassen selbst aus dem Auto befreien, nachdem es auf der Seite zum Stillstand kam. Die gerufene Rettungswagenbesatzung brachte alle drei leicht Verletzten anschließend ins Krankenhaus Lübbecke. Das Auto musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Die Feststellung des möglichen Fahrers war zunächst das Hauptanliegen der eingesetzten Polizeibeamten. Im Krankenhaus stellte sich ein 33-jähriger Mann als Fahrer heraus, der offenbar auch unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diesen Verdacht, daher wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Zusätzlich wurde festgestellt, dass der mitgeführte Führerschein möglicherweise gefälscht war. Dieser wurde daraufhin konfisziert. Der Fahrer wird nun mit mehreren Anzeigen konfrontiert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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