Eine Lübbeckerin wurde von einem unbekannten Fahrzeugführer angefahren und schwer verletzt. Der Verursacher flüchtete, Zeugen werden gesucht.
Lübbecke: Verkehrsunfall mit schwer verletzter Fußgängerin

Lübbecke (ost)
Im Bereich der Kreuzung Westerhallermaschweg / Siegfriedstraße ereignete sich am Dienstagmorgen innerhalb eines Wohngebiets ein Verkehrsunfall, bei dem eine Frau aus Lübbecke schwer verletzt wurde.
Nach bisherigen Informationen wollte ein bisher unbekannter Fahrer gegen 06:40 Uhr von der Siegfriedstraße nach rechts auf den Westerhallermaschweg abbiegen. Dabei berührte er eine 61-jährige Fußgängerin, die daraufhin stürzte und sich schwer verletzte. Der Unfallverursacher fuhr jedoch weiter, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.
Die 61-jährige Frau begab sich anschließend eigenständig ins Krankenhaus Lübbecke, wo sie zur weiteren Beobachtung stationär aufgenommen wurde.
Das verursachende Fahrzeug soll ein weißer Pkw mittlerer Größe sein. Es ist möglich, dass die Sicht des Fahrers durch eine vollständig beschlagene oder vereiste Windschutzscheibe stark eingeschränkt war und er die Fußgängerin möglicherweise nicht bemerkt hat.
Die Polizei bittet den beteiligten Fahrer, sich umgehend zu melden. Außerdem werden Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug haben, gebeten, sich bei der Polizei unter (0571) 8866-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








