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Lückerath: Einbrüche in Bergisch Gladbach/Overath

Die Polizei ermittelt nach drei Einbrüchen in Wohnhäusern. Personenbeschreibung eines Tatverdächtigen liegt vor.

Foto: Depositphotos

Bergisch Gladbach/Overath (ost)

Die Polizei untersucht drei Einbrüche in Wohnhäuser in Bergisch Gladbach und Overath. In einem Fall gibt es eine Beschreibung eines Verdächtigen.

Am gestrigen Tag (27.05.) wurde die Polizei nach Immekeppel in die Straße Zur Ohlig gerufen. Eine Frau hatte den Einbruch in ein Einfamilienhaus gemeldet. Sie hatte das Haus am Abend zuvor (26.05.) um 19:00 Uhr verlassen. Als sie gestern Abend um 19:00 Uhr zurückkehrte, entdeckte sie den Einbruch. Die Täter waren durch ein Kellerfenster eingedrungen und hatten alle Räume durchsucht. Sie stahlen wertvollen Schmuck.

Um 10:00 Uhr sah eine Zeugin einen unbekannten Mann vor der Haustür, der sich verdächtig verhielt. Der Mann schien zu versuchen, die Tür zu öffnen. Als die Zeugin ein Foto machen wollte, verschwand er. Sie beschreibt ihn wie folgt:

Er ist 185 bis 190 cm groß, kräftig, mit rundem Gesicht. Er trug ein graues T-Shirt und graue Hose.

Gegen 15:45 Uhr hörte ein Nachbar ein lautes Geräusch aus dem Haus. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter zu diesem Zeitpunkt ins Haus gelangt waren.

In der Saaler Straße in Lückerath rief gestern (27.05.) ein Junge die Polizei. Er kam um 13:25 Uhr von der Schule nach Hause und bemerkte den Einbruch. Alle Schränke und Schubladen im Haus waren geöffnet. Die Täter hatten gewaltsam ein Fenster geöffnet, um einzudringen. Was genau gestohlen wurde, ist noch unklar. Der Vater hatte das Haus um 08:30 Uhr verlassen.

Auch in der Vinzenz-Pallotti-Straße in Bockenberg waren Einbrecher erfolgreich. Sie brachen die Terrassentür auf, durchsuchten das Haus nach Beute und stahlen Schmuckstücke. Die Bewohnerin hatte das Haus um 10:00 Uhr verlassen und kehrte um 18:30 Uhr zurück.

In allen drei Fällen erstattete die Polizei Anzeige und sicherte Spuren. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Nummer 02202 205-0 entgegen. (bw)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Davon waren 2.344 männlich und 445 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Einbrüchen verzeichneten, liegt Nordrhein-Westfalen dennoch unter den 27.061 Fällen im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Entwicklung bei den Mordraten aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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