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Lüdenscheid: Brand Müllhaufen, E-Scooter-Fahrer Drogeneinfluss

Ein Müllhaufen geriet in Brand, Fassade beschädigt. E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss, Anzeigen und Widerstandshandlung gegen Polizei.

Foto: Depositphotos

Lüdenscheid (ost)

Ein Müllhaufen an der Werdohler Straße fing gestern Feuer. Der Abfall war hinter einem Wohnhaus zusammengestellt worden. Augenzeugen meldeten die Flammen gestern um 16.15 Uhr. Aufgrund der Ausbreitung des Feuers wurde auch die Fassade des Wohnhauses beschädigt. Jetzt ermittelt die Kripo bezüglich der Ursache. Zeugen können ihre Hinweise unter der 0235191990 abgeben.

Ein Rollerfahrt vor der Wache endete gestern Mittag mit zwei Anzeigen. Polizeibeamte beobachteten gegen 12.30 Uhr einen E-Scooter-Fahrer, der die rote Ampel vor der Polizeiwache ignorierte. Nachdem der 27-jährige Lüdenscheider darauf angesprochen wurde, ergaben sich Hinweise darauf, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand. Eine Blutprobe, die daraufhin genommen wurde, führte nicht zu Zustimmung, sondern zu Widerstand und der Festnahme. Anschließend wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Der Lüdenscheider musste den Heimweg zu Fuß antreten. (lubo)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenmissbrauch registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch weiterhin eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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