Der Verkehrsdienst hat neun Straftaten und 157 Ordnungswidrigkeiten erkannt und geahndet. Geschwindigkeit und Fahrtauglichkeit standen im Fokus.
Lüdenscheid: Carfriday-Kontrollen Ergebnisse

MK (ost)
Zwischen 16-0 Uhr hat der Verkehrsdienst neun Straftaten und 157 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet. Unter dem Slogan „Rot für Raser“ überwachten die Einsatzkräfte hauptsächlich die Geschwindigkeit, die Fahrtauglichkeit der Fahrer und die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge. Es wurden keine Gruppentreffen von getunten Fahrzeugen im Kreis beobachtet. Einzelne Verkehrsteilnehmer fielen dennoch auf. In Lüdenscheid endete die Fahrt beispielsweise für einen Fahrer, dessen Fahrzeug nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprach. Die Betriebserlaubnis war erloschen, daher durfte er nur bis nach Hause fahren. Der Grund: nachgerüstete gelbe Scheinwerfer, die zudem zu dunkel waren. In Menden beschlagnahmten die Beamten ein Motorrad. Es hatte kein Kennzeichen und keine Zulassung zur Teilnahme am Straßenverkehr. Der Fahrer hatte auch keinen Führerschein, aber ein Haftbefehl lag gegen ihn vor. Am Abend wurde in Halver an der B229 ein Pkw aus dem MK mit 102 km/h bei erlaubten 60 km/h vom Radar erfasst. Im nördlichen Kreisgebiet wurde insbesondere in Menden und Iserlohn auf die Geschwindigkeit geachtet. Hier wurde ein Höchstwert von 73 km/h anstelle von 50 gemessen. Ein Autofahrer aus Hagen, der den Schapker Weg befuhr, wird nun Post erhalten. Erfreulicherweise spielten Alkohol und Drogen bei den zahlreichen Kontrollen kaum eine Rolle. Nur ein 23-Jähriger musste zur Blutabnahme mit zur Wache nach Lüdenscheid. Er fuhr alkoholisiert einen Motorroller an der Parkstraße. Die meisten Strafanzeigen im Laufe des Abends betrafen Verstöße wegen fehlendem Versicherungsschutz. Die meisten Ordnungswidrigkeiten bezogen sich hauptsächlich auf Geschwindigkeitsüberschreitungen. Daher bleibt für die Polizei klar: In diesen Bereichen werden auch zukünftig Kontrollen durchgeführt. Besonders die Geschwindigkeit als eine Hauptursache für Unfälle bleibt deutlich im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit. (lubo)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtunfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








