Am Karlsbader Weg haben Jugendliche versucht, in Fahrzeuge einzubrechen. Polizei sucht nach Zeugen, Anzeigen wurden erstattet.
Lüdenscheid: Diebstahl aus Fahrzeugen, Jugendliche versuchen in Fahrzeuge einzudringen

Lüdenscheid (ost)
In der Nacht von Montag auf Dienstag versuchten Jugendliche gegen 1.50 Uhr, in mehrere Fahrzeuge am Karlsbader Weg einzudringen. Aufzeichnungen von Anwohnern zeigen, wie die beiden Jungen an verschiedenen Fahrzeugen ihr Glück versuchten. Die meisten Autos waren verschlossen, aber aus einem wurde ein Taschenalarm gestohlen. Das betroffene Fahrzeug stand unverschlossen auf einem Privatgrundstück. Insgesamt wurden sechs Anzeigen von der Polizei aufgenommen, die nun nach weiteren Zeugen sucht. Hinweise werden unter 02351 90990 entgegengenommen. Die Polizei warnt davor, Wertgegenstände im vermeintlich sicheren Auto zu lassen. Es kommt häufig vor, dass Täter an den Türen ziehen oder eine Scheibe einschlagen, um an ein Portemonnaie zu gelangen. Bei verdächtigen Beobachtungen: 110. (lubo)
Nur wenige Monate nach seiner Führerscheinprüfung geriet ein 23-Jähriger am Dienstagabend an der Buckesfelder Straße in eine Polizeikontrolle. Es stellte sich heraus, dass er am Vortag Cannabis konsumiert hatte. Er wurde zur Wache gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Das Führen von Kraftfahrzeugen wurde ihm bis zur vollständigen Ausnüchterung untersagt. Für Fahranfänger in der Probezeit und Fahrer unter 21 Jahren gilt in Deutschland ein absolutes Verbot von Cannabis und Alkohol am Steuer. Bei Verstößen drohen in der Regel hohe Geldstrafen, ein oder zwei Punkte in Flensburg sowie eine Verlängerung der Probezeit. Besonders teuer wird das verpflichtende Aufbauseminar. (cris)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023 zurück. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen, insgesamt 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








