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Lüdenscheid: Diebstahlserie in der Stadt

Unbekannte brachen in ein Wohnhaus ein, zwei Jugendliche wurden beim Ladendiebstahl erwischt, ein E-Bike gestohlen und einer Frau die Geldbörse gestohlen.

Foto: Depositphotos

Lüdenscheid (ost)

Unbekannte brachen am Mittwoch zwischen 17 und 21.30 Uhr in ein Wohnhaus am Karlsbader Weg ein. Sie öffneten ein Fenster im Terrassenbereich, betraten das Gebäude, durchsuchten Schränke im gesamten Haus und stahlen Schmuck. Die Polizei bietet Mietern und Hausbesitzern kostenlose Beratung zum Einbruchschutz an: Die Experten der Kriminalprävention sind unter der Telefonnummer 9099-5512 erreichbar. Viele weitere Tipps und Hinweise finden Sie auf www.polizeiberatung.de. Im konkreten Fall bittet die Polizei um Hinweise unter der Telefonnummer 9099-0.

Ein Ladendetektiv erwischte am Mittwochabend zwei 15-Jährige beim Diebstahl in einem Drogeriemarkt im Sterncenter. Als er sie in der Innenstadt stoppte, wurden sie beleidigend. Ähnliches widerfuhr den hinzugezogenen Polizeibeamten. Die Jugendlichen wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben und erhielten Anzeigen wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage sowie bewaffneten Ladendiebstahls. Der männliche Verdächtige führte eine Softair-Pistole mit sich. Die Polizei beschlagnahmte sie und gab das gestohlene Gut an den Markt zurück.

Am Mittwochmorgen wurde in der Altenaer Straße ein E-Mountainbike gestohlen. Der Besitzer hatte es gegen 7.45 Uhr an einem Fahrradständer neben dem Eingang zum Sterncenter abgestellt. Die Polizei erstattete Anzeige. Gegen 13 Uhr tauchte das Fahrrad am Bahnhof wieder auf. Ein Zeuge sah, wie ein kleiner Mann mit schwarzen Haaren und sportlicher Kleidung das Fahrzeug abstellte. Er informierte die Polizei, die das Fahrrad am Nachmittag dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgab. Das Schloss war unbeschädigt am Rahmen befestigt; es fehlte lediglich die Beleuchtung. Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. 9099-0.

Einer 74-jährigen Frau wurde am Mittwochmorgen die Geldbörse gestohlen. Sie kaufte gegen 11 Uhr am Sternplatz ein und stieg gegen 12 Uhr in Linienbus. Am nächsten Morgen konnte sie ihr Portemonnaie nicht mehr finden. Ihr Verdacht, dass es gestohlen wurde, bestätigte sich bei der Kontrolle der Kontoauszüge: Die verlorene Bankkarte wurde mehrmals benutzt, um Geld abzuheben. (cris)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle an. Im Jahr 2022 wurden 3385 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 3616 waren. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 2789 auf 3069. Unter den Verdächtigen waren 2344 Männer und 445 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2614 Männer und 455 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 auf 1451. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in der Region Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Einbruchsfälle in Deutschland, nämlich 27061.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 1633 im Jahr 2022 auf 1897 im Jahr 2023 an. Von den Verdächtigen waren 1284 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu gab es in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39519 Taschendiebstähle, wobei Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Fällen war.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 62.400 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 62.036 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 5.320 im Jahr 2022 auf 5.538 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 4.431 im Jahr 2022 auf 4.516 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 4.156 männliche Verdächtige im Vergleich zu 4.108 im Jahr 2022 registriert wurden. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 323 im Jahr 2022 auf 360 im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.706 im Jahr 2022 auf 1.936 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Fahrraddiebstählen im Jahr 2023 verzeichneten (62.036), liegt Nordrhein-Westfalen mit vergleichsweise niedrigeren Zahlen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 62.400 62.036
Anzahl der aufgeklärten Fälle 5.320 5.538
Anzahl der Verdächtigen 4.431 4.516
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.108 4.156
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 323 360
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.706 1.936

Quelle: Bundeskriminalamt

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