Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Lüdenscheid: Gesuchte Frau nach aufwändiger Suche gefunden

Am Sonntag suchten Polizei und Feuerwehr intensiv nach einer 55-jährigen Frau, die desorientiert eine Pflegeeinrichtung verlassen hatte. Die Suche endete in Lüdenscheid, wo die Frau mit leichten Verletzungen gefunden wurde.

Foto: Depositphotos

Nachrodt-Wiblingwerde (ost)

Am Samstagmorgen brachen Unbekannte in Wiblingwerde an der Nachrodter Straße in eine Pizzeria ein, indem sie gewaltsam ein Fenster an der Vorderseite öffneten und in der Gaststätte die Kasse und einen Spielautomaten aufbrachen. Die Tat ereignete sich zwischen 2.20 und 9 Uhr. Gegen 4.30 Uhr hörten Zeugen Lärm. Die Polizei hat Spuren gesichert und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 9199-0.

In der Nacht zum Samstag wurde aus einer Gartenhütte am Herlser Weg ein E-Bike gestohlen. Es handelt sich um ein dunkelgrünes Winora-Bike.

Ein Mann kam am Sonntag um 21.38 Uhr auf der Geschwister-Scholl-Straße mit zwei kleinen Kindern auf dem Tank seines Rollers einer Polizeistreife entgegen. Weder der Mann noch die Kinder trugen einen Helm. Als die Polizeibeamten den 37-jährigen Vater kontrollierten, bemerkten sie einen deutlichen Alkoholgeruch. An seinem Motorroller war ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht, sodass die Beamten den Mann zur Polizeiwache nach Altena brachten. Dort entnahm ein Arzt Blutproben. Die Kinder wurden der Mutter übergeben. Die Weiterfahrt wurde untersagt, bis der Mann ausgenüchtert war, und der Vater wurde über die geltenden Verkehrsregeln belehrt. Der 37-Jährige erhielt Anzeigen wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz, Verdachts der Fahrt unter Alkoholeinfluss, Beförderung von mehreren Kleinkindern ohne Sicherung und Fahren ohne Helm. Zudem wurde ein Bericht an das Jugendamt erstellt.

Am Sonntag suchten Polizei und Feuerwehr aufwändig nach einer 55-jährigen Frau. Die desorientierte Frau hatte am Nachmittag eine Pflegeeinrichtung ohne bekanntes Ziel verlassen. Um 16.38 Uhr informierte die Einrichtung die Polizei. Mantrailer-Hunde nahmen eine Spur auf, die zum Lenneufer führte. Bei der nächtlichen Suche wurden Drohnen mit Wärmebildkamera und ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Strömungstaucher der Feuerwehr durchsuchten die Lenne. Die Feuerwehr beleuchtete das Lennewehr. Da die Frau ursprünglich aus dem Kreis Olpe stammt und zeitweise in einer Plettenberger Pflegeeinrichtung lebte, wurde der Suchradius erweitert. Gegen 5 Uhr entdeckte ein Passant eine Frau, die auf dem Gehweg in Lüdenscheid an der Gartenstraße lag. Es stellte sich heraus, dass es sich um die 55-jährige Frau aus Nachrodt handelte. Sie konnte nicht erklären, wie sie nach Lüdenscheid gelangt war. Die Frau wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. (cris)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24