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Lüdenscheid: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht

Die Polizei sucht Zeugen nach einer Unfallflucht mit Personenschaden am Samstagabend in Lüdenscheid. Ein Fußgänger wurde von einem schwarzen SUV touchiert und leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Lüdenscheid (ost)

Nach einem versuchten Raubüberfall am Montagnachmittag wurde ein 51-jähriger Mann aus Lüdenscheid von der Polizei festgenommen. Er soll gegen 13.50 Uhr am Rathausplatz Geld von einem 45-jährigen Mann gefordert haben, indem er ihn mit einem scharfen Gegenstand bedrohte. Der Geschädigte lief laut ersten Angaben zu anderen Passanten, um der Situation zu entkommen. Die Polizei traf den verdächtigen Mann aus Lüdenscheid an, stellte ein Messer sicher und nahm ihn fest. Er wird nun wegen versuchter räuberischer Erpressung und Verstoßes gegen das Waffengesetz strafrechtlich verfolgt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Lüdenscheid unter 0235190990 zu melden.

Aus dem Lager einer Autowerkstatt in der Altenaer Straße wurden mehrere Gegenstände gestohlen. Zwischen Freitagnachmittag und Montagmittag drangen Diebe in die Garage ein und stahlen mehrere Autobatterien. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden nun gesucht.

Nach einem Unfallflucht am Samstagabend sucht die Polizei nach Zeugen. Um 21:30 Uhr kam es an der Einmündung Heedfelder Straße / Hagedornskamp in Lüdenscheid zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 42-jähriger Mann aus Lüdenscheid ging auf dem Gehweg der Heedfelder Straße in Richtung Kreishaus, als ein schwarzer SUV von hinten kam und nach links in den Hagedornskamp abbog. Dabei berührte der Außenspiegel des SUV den Fußgänger an der Schulter, der sich leicht verletzte. Der Unfallverursacher fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Lüdenscheid zu melden. (lubo)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 12625 Fälle waren. Dies bedeutet einen Anstieg um 1355 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103. Unter den Verdächtigen waren 7238 Männer, 835 Frauen und 3590 Nicht-Deutsche im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 8213, die weiblichen Verdächtigen auf 890 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 4163. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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