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Lüdenscheid: Polizeieinsatz am Bahnhof

Ein 31-Jähriger wurde wegen Widerstand und Beleidigung gegen Polizeibeamte in Gewahrsam genommen. Anwohner entdeckten Einbrüche in Kellerräumen und einer Lagerhalle, die Kripo ermittelt.

Foto: Depositphotos

Lüdenscheid (ost)

Ein 31-Jähriger wurde heute Morgen in Gewahrsam genommen. Um 7.30 Uhr wurde der Mann, der offensichtlich unter Drogeneinfluss stand, am Bahnhof entdeckt, Zeugen alarmierten die Polizei. Der Mann verhielt sich aggressiv und griff die Beamten an, die er als “dumm” bezeichnete. Daraufhin wurde er festgenommen. Es wird nun ein Verfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung eingeleitet.

Einbrüche wurden in den Straßen “Im Steilhang” und “Am Grünewald” gemeldet. Anwohner bemerkten gestern, dass ihre Kellerräume aufgebrochen wurden. Es wurde Werkzeug gestohlen, die Kriminalpolizei ermittelt nun. Die Taten ereigneten sich in den letzten 1-2 Wochen. In der Gegend Amphob wurde zudem eine Lagerhalle von Unbekannten geplündert. Sie drangen durch ein Fenster ein und stahlen Gartengeräte. Die Kripo kam zur Spurensicherung.

Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet? Hinweise bitte an 0235190990. (lubo)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 gab es 1.451 nicht-deutsche Verdächtige, im Vergleich zu 1.196 im Jahr 2022. Obwohl die Zahlen in Nordrhein-Westfalen gestiegen sind, bleibt die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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