Ein 90-jähriger Mann wurde in der Innenstadt bestohlen, während eine 87-jährige Frau im Parkhaus ihre Geldbörse verlor. Die Polizei warnt vor Taschendieben und gibt Sicherheitstipps.
Lüdenscheid: Taschendiebe

Lüdenscheid (ost)
Ein 90-jähriger Mann wurde am Montag in der Innenstadt Opfer eines Diebstahls seiner Geldbörse. Er verließ sein Zuhause gegen 10.45 Uhr. Kurz vor 12 Uhr bemerkte er in einer Bank an der Sauerfelder Straße, dass die Börse fehlte. Auf seinem Weg hatte er keine verdächtigen Vorkommnisse beobachtet.
Während sich eine 87-jährige Frau zwischen 10.30 und 11.50 Uhr mit der Geldbörse im Rucksack in der Innenstadt aufhielt, parkte sie im Parkhaus des Sterncenters und ging zu Fuß zur Knapper Straße und zurück. Im Parkhaus stellte sie fest, dass ihr Rucksack geöffnet war und die Geldbörse fehlte. Auch sie erinnert sich an keine verdächtigen Begegnungen.
Die Polizei warnt weiterhin vor Taschendieben. Daher sollten Wertsachen an belebten Orten möglichst eng am Körper getragen werden. Die PIN zur Bankkarte darf keinesfalls im Portemonnaie aufbewahrt werden. (cris)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle von Taschendiebstahl registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 1.633 im Jahr 2022 auf 1.897 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.284 im Jahr 2022 auf 1.520 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Taschendiebstahlfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 39.519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








