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Lüdenscheid: Temposünder im Visier

Die Polizei führt umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet durch. Es gab deutliche Tempoverstöße und Fahrverbote.

Foto: unsplash

Märkischer Kreis (ost)

Am letzten Wochenende führte die Polizei umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen durch. Zwischen dem 17. und 19. Juli 2026 überwachten die Beamten den Verkehr an vier verschiedenen Stellen. Es wurden einige deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, die zu Fahrverboten führten.

Am Freitag wurden mit einem Einseitensensor (ESO) auf der B7 in Menden-Barge von 11:45 Uhr bis 16:45 Uhr insgesamt 2345 Fahrzeuge kontrolliert. 52 Fahrer erhielten Verwarnungen. Gegen 12 Fahrer wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. Ein Motorradfahrer aus dem Märkischen Kreis erreichte die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung außerhalb geschlossener Ortschaften mit 107 km/h statt der erlaubten 70 km/h.

Am Samstag wurde eine Geschwindigkeitsüberwachung auf der Bräuckenstraße in Lüdenscheid durchgeführt. Zwischen 07:45 Uhr und 11:50 Uhr passierten 1509 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Es wurden 37 Verwarnungen und vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen festgestellt. Ein örtlicher Autofahrer wurde innerorts mit 83 km/h bei erlaubten 50 km/h erwischt.

Am Sonntag überwachten die Einsatzkräfte die Altenaer Straße in Lüdenscheid. In der zweistündigen Messung ab 08:06 Uhr wurden 188 Fahrzeuge überprüft. Es wurden zehn Verwarnungen und eine Anzeige ausgestellt. Ein Motorradfahrer aus dem Märkischen Kreis wurde mit 87 km/h in der geschlossenen Ortschaft erwischt (erlaubt sind 50 km/h). Erwartet wird ein Fahrverbot.

Anschließend überwachte die Polizei von 10:26 Uhr bis 14:07 Uhr die Geschwindigkeit auf der Lennestraße. Von den 836 gemessenen Fahrzeugen lagen 51 im Verwarnungsbereich und sechs im Anzeigenbereich. Drei Fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Ein Autofahrer aus dem Märkischen Kreis passierte die Kontrollstelle innerorts mit 102 km/h statt der erlaubten 50 km/h. Die Konsequenzen: 400 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Die Polizei kündigt an, die Kontrollen zur Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus konsequent fortzusetzen. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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