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Lüdenscheid: Verfolgungsfahrt nach Bedrohung mit Schusswaffe

Autofahrer spuckt auf Kontrahenten, flüchtet vor Polizei und kollidiert mit anderem Fahrzeug in Lüdenscheid.

Foto: Depositphotos

Lüdenscheid (ost)

Gestern Abend kam es an der Reckenstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Autofahrern. Infolge einer strittigen Verkehrssituation entstand zunächst ein verbaler Streit. Kurz darauf spuckte einer der Beteiligten auf das Fahrzeug seines Gegners und präsentierte eine Schusswaffe. Danach fuhr er zusammen mit einem Mitfahrer in seinem Fahrzeug davon.

Die Polizei suchte nach dem Flüchtigen und konnte ihn lokalisieren. Als das Auto gestoppt werden sollte, beschleunigte der Fahrer und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit über verschiedene Straßen der Innenstadt. An der Schützenstraße kollidierte er auf Höhe der Weißenburger Straße mit einem anderen Auto. Der Fahrer des beschädigten Fahrzeugs blieb unverletzt. Trotz des Unfalls setzte der Flüchtige seine Fahrt fort.

Kurz darauf fand eine Polizeistreife das geparkte Auto an der Herscheider Landstraße in der Nähe eines Sportparks. In einer Kleingartenanlage entdeckten die Polizisten den Fahrer und den Beifahrer. Der Beifahrer wurde festgenommen. Der mutmaßliche Täter floh. Bei der Suche wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Der Verdächtige konnte jedoch nicht gefunden werden. Die Polizei sicherte das Fluchtfahrzeug und leitete Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Verkehrsunfallflucht und illegalen Autorennens ein. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Wache Lüdenscheid unter 02351/9099-0 zu melden. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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