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Lüdenscheid: Verkehrskontrolle stoppt defektes Lkw-Fahrzeuggespann

Die Polizei zog ein Fahrzeuggespann aus dem Verkehr, da der Lkw in der Mitte durchgebrochen war und 60 Mängel aufwies. Der Fahrer musste ein Bußgeld zahlen und für die Gutachterkosten aufkommen.

Die Bruchstelle von unten: Der Klein-Lkw brach praktisch in der Mitte auseinander. Fotos: Polizei MK
Foto: Presseportal.de

Lüdenscheid (ost)

Ein Lkw, der in der Mitte gebrochen ist, darf nicht mehr auf der Straße fahren. Trotzdem musste die Polizei in der letzten Woche ein solches Fahrzeuggespann aus dem Verkehr ziehen.

In anderen Ländern gelten andere Regeln: Auch im Kosovo darf ein Lkw, der in der Mitte gebrochen ist, nicht mehr auf der Straße fahren. Der Verkehrsdienst stoppte ein Fahrzeuggespann am Römerweg, nachdem ein Sachverständiger 60 Mängel festgestellt hatte.

Der Hauptrahmen des Zugfahrzeugs war gebrochen und unsachgemäß repariert, mehrere Querträger waren durchgerostet, die Handbremse funktionierte nicht, die Beleuchtung war größtenteils defekt und der Motor verlor so viel Öl, dass Tropfen auf der Straße zu sehen waren. Eine zusätzliche Luftfederung wurde mit Bauarmierungseisen am Hauptrahmen befestigt. Am Anhänger fehlten Bremsbeläge an zwei von vier Bremsen, die Hand- und Feststellbremse funktionierten nicht und das Abreißseil war nicht befestigt. Auch die Beleuchtung des Anhängers funktionierte größtenteils nicht mehr.

Zugfahrzeug und Anhänger wurden stillgelegt, die Kennzeichen und Fahrzeugscheine wurden eingezogen. Der Fahrer musste vor Ort ein Bußgeld zahlen und die Kosten des Gutachtens tragen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen (0,59%) vertreten. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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