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Lüdenscheid: Verkehrskontrollen bei ROADPOL-Aktion

Gestern gab es einen Schwerpunkteinsatz in Lüdenscheid. An den Autobahnabfahrten Nord und Mitte wurden Fahrer ohne Sicherheitsgurt verwarnt und weitere Verstöße festgestellt.

Foto: unsplash

Lüdenscheid (ost)

Am gestrigen Tag fand in Lüdenscheid ein Schwerpunkteinsatz statt, bei dem mehrere Fahrzeuge kontrolliert wurden. Zwischen 21.45-18.45 Uhr wurden an den Autobahnabfahrten Nord und Mitte insgesamt 5 Fahrer ohne Sicherheitsgurt ermahnt, außerdem gab es 38 weitere Verstöße, beispielsweise wegen fehlender Dokumente, Warnwesten, Verbandkästen und anderer Verstöße. In drei Fällen wurde ein Drogentest durchgeführt, der positiv ausfiel, woraufhin Blut abgenommen wurde und die Betroffenen zu Fuß weitergehen mussten. Ein Fahrer hatte zudem keine Fahrerlaubnis, was ebenfalls das Ende der Fahrt bedeutete. Die Aktion fand im Rahmen der europaweiten ROADPOL Aktion statt, weitere Kontrollen werden folgen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen damit an der Spitze.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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