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Lüdenscheid: Zweimal in Gewahrsam genommen – Einbrüche

Ein randalierender Mann wurde zweimal festgenommen, einmal wegen versuchten Angriffs auf Polizisten und das zweite Mal wegen Sachbeschädigung und Drogendelikten. Unbekannte versuchten ebenfalls in Wohnungen einzubrechen.

Foto: Depositphotos

Lüdenscheid (ost)

Passanten wiesen gestern Vormittag eine Polizeistreife auf eine randalierende Person in der Jockuschstraße hin. Die Beamten folgten dem Hinweis und trafen auf einen 40-jährigen Mann, der laut schrie und nicht auf Ansprache reagierte. Als sie versuchten, ihm zu helfen, ging er drohend und mit erhobenen Händen auf sie zu. Die Beamten wehrten den Angriff ab und brachten ihn zu Boden. Der offenbar alkoholisierte und unter Drogeneinfluss stehende Verdächtige wurde zur Ausnüchterung in eine Gewahrsamszelle gebracht und wegen versuchten tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Nach seiner Freilassung aus der Zelle fiel er in der vergangenen Nacht erneut negativ auf. Kurz nach Mitternacht meldeten Zeugen eine Person, die gegen ein Fahrzeug auf der Parkstraße trat. Die Polizisten konnten den Verdächtigen – den besagten 40-Jährigen – finden und erneut in Gewahrsam nehmen. Bei der Durchsuchung fanden sie außerdem Betäubungsmittel. Es folgten Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Unbekannte Einbrecher versuchten gestern zwischen 7.30 und 12 Uhr, die Balkontür einer Wohnung in der Brucknerstraße aufzubrechen. Dieser Versuch scheiterte. Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge während des Vorfalls gesehen? Hinweise werden von der Wache Lüdenscheid entgegengenommen.

Am Dienstag brachen Unbekannte zwischen 6.15 und 17.20 Uhr in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Halverstraße ein. Sie stahlen mehrere Mobiltelefone, ein Tablet, einen Laptop und Bargeld. Die Polizei sicherte Spuren.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Davon waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Einbruchsraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch nicht im gleichen Maße, von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 56.367, während sie im Jahr 2023 auf 57.879 stieg. Unter den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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