Am Dienstag in Senden lenkten Trickdiebe eine 73-jährige Autofahrerin ab und stahlen ihre Geldbörse. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Lüdinghausen: Trickdiebe in Senden stehlen Wertsachen aus Autos

Coesfeld (ost)
Am Dienstag (18.08.) haben Trickdiebe in Senden zugeschlagen. Gegen 12:20 Uhr sprachen sie eine 73-jährige Sendenerin auf dem Parkplatz eines Supermarktes an – angeblich, um Spenden für behinderte Menschen zu sammeln. Stattdessen nutzten sie die Ablenkung, um unbemerkt eine Geldbörse vom Rücksitz des Autos zu stehlen.
Ein Verdächtiger wird wie folgt beschrieben:
Während der Anzeigenaufnahme wurden die Beamten von einer 75-jährigen Sendenerin angesprochen. Ihr war zwei Wochen zuvor an derselben Stelle Ähnliches widerfahren. Auch sie wurde von einem Spendensammler angesprochen, später stellte sie fest, dass 300 Euro Bargeld aus ihrer Geldbörse fehlten. In diesem Fall wurde der Verdächtige wie folgt beschrieben:
Die Polizei prüft nun einen Zusammenhang der Taten. Personen, die ebenfalls betroffen waren und dies bisher nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden gebeten, sich unter der Nummer 02591-793711 bei der Polizei in Lüdinghausen zu melden. Auch andere Zeugenhinweise werden unter dieser Nummer entgegengenommen.
Grundsätzlich empfiehlt die Polizei, Wertsachen wie Geldbörsen nicht oben auf Einkaufstaschen, Einkaufskörben oder Einkaufswagen abzulegen, sondern möglichst am Körper zu tragen. Hand- und Umhängetaschen sollten verschlossen auf der Körpervorderseite getragen oder unter den Arm geklemmt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der größte Teil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt







