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Lünen: 25-Jähriger in Untersuchungshaft nach Angriff auf Ladendetektiv

Ein 25-jähriger Mann wurde nach einem Diebstahlversuch in Dortmund festgenommen. Er würgte den Detektiv und verletzte zwei Mitarbeiter. Der Täter wurde in Untersuchungshaft genommen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0284

Am Dienstag (31.03.) hat ein Mann versucht, Modeschmuck aus einem Geschäft am Hauptbahnhof Dortmund zu stehlen. Danach hat er zwei Mitarbeiter verletzt. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Um 12:10 Uhr hat der 36-jährige Ladendetektiv (aus Dortmund) eines Drogeriemarktes verdächtiges Verhalten eines Mannes am Schmuckregal über die Kameras beobachtet. Der Mann hat zwei Armbänder genommen, die Verpackungen geöffnet und den Schmuck angelegt. Danach hat er eine Halskette umgelegt. Der Detektiv hat die Polizei informiert.

Beim Verlassen des Ladens hat der 36-Jährige den Mann aufgefordert, in sein Büro zu kommen und die gestohlenen Waren zurückzugeben. Zuerst ist der Mann der Aufforderung nachgekommen. Danach hat er den Detektiv beleidigt, seine Fäuste erhoben und ihn zum Kampf aufgefordert. Plötzlich hat er dem 36-Jährigen gegen den Hals geschlagen.

Der Dortmunder ist zu Boden gefallen und hat dabei mit dem Kopf gegen den Türrahmen geschlagen. Der Mann hat sich auf den Detektiv gesetzt und ihn mit beiden Händen gewürgt. Ein 27-jähriger Mitarbeiter (aus Lünen) ist zufällig am Büro vorbeigekommen, hat die Situation bemerkt und ist seinen Kollegen zu Hilfe geeilt. Kurz darauf sind Beamte der Bundespolizei angekommen und haben den Mann festgenommen.

Der 36-Jährige und der 27-Jährige haben leichte Verletzungen erlitten. Der Täter ist ein 25-jähriger Marokkaner ohne festen Wohnsitz. Erste Ermittlungen haben ergeben, dass der Mann illegal in die Bundesrepublik Deutschland eingereist ist.

Die Beamten haben den Modeschmuck im Wert von 25,97 Euro sichergestellt und Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Außerdem wurde ein Bericht an die zuständige Ausländerbehörde erstellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund hat der zuständige Haftrichter einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 25-Jährigen erlassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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