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Lünen: Alkoholisierter E-Scooter-Fahrer verursacht Verkehrsunfall

Ein betrunkener E-Scooter-Fahrer verursachte einen Unfall und landete nach einer Flucht im Polizeigewahrsam. Er leistete Widerstand und wird wegen mehrerer Vergehen ermittelt.

Foto: Depositphotos

Hamm-Herringen (ost)

Ein 31-jähriger Fahrer eines E-Scooters beschädigte am Donnerstag, den 10. September, auf der Dortmunder Straße den Opel einer 60-jährigen Frau aus Lünen und floh dann vom Unfallort – jedoch ohne Erfolg.

Um 19.30 Uhr fuhr der Mann aus Hamm mit seinem E-Scooter in westlicher Richtung auf der Dortmunder Straße. Er prallte am Kreuzungspunkt Dortmunder Straße / Engernweg gegen das Heck des Opels der 60-jährigen Frau aus Lünen. Sie wartete vor einer roten Ampel auf der Dortmunder Straße wegen des Verkehrs.

Der Mann floh dann vom Unfallort. Während der sofortigen Fahndung wurde er jedoch von einer Streifenwagenbesatzung gefunden. Der Grund für die Flucht war schnell klar: Der Mann war betrunken und sein E-Scooter war nicht versichert.

Aber das war nicht alles: Anstatt kooperativ zu sein, wurde der Mann immer aggressiver, beleidigte und bedrohte die Beamten. Er leistete Widerstand gegen die folgenden polizeilichen Maßnahmen.

Deshalb endete der Abend für ihn in Polizeigewahrsam, wo er die Nacht verbringen musste. Zuvor wurde ihm eine Blutprobe von einem Arzt entnommen.

Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Fahrerflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. (rv)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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