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Lünen: Kind verletzt sich bei Gefahrenbremsung im Pkw

Ein Kind wurde bei einer Notbremsung im Auto verletzt, die Polizei sucht nach dem beteiligten Kind auf einem Fahrrad und Zeugen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nr.: 0622

Am Mittwoch, den 15. Juli 2026, ereignete sich auf der Lorenzstraße in Lünen ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kind in einem Auto verletzt wurde. Die Polizei Dortmund sucht nun nach einem unbekannten Kind auf einem Fahrrad und bittet die Bevölkerung um Unterstützung.

Um 18:00 Uhr fuhr eine Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug in östlicher Richtung auf der Lorenzstraße. Nach bisherigen Informationen überquerte ein Kind auf einem Fahrrad von rechts kommend die Straße. Um eine Kollision mit dem kreuzenden Kind zu vermeiden, musste die Autofahrerin eine Notbremsung durchführen. Durch das plötzliche Bremsmanöver prallte ein Kind, das im Auto mitfuhr und nach ersten Untersuchungen nicht angeschnallt war, gegen die Windschutzscheibe des Autos und erlitt leichte Verletzungen. Es kam zu keiner Kollision zwischen dem Auto und dem Fahrrad. Das Kind auf dem Fahrrad setzte seine Fahrt fort. Ob es den Vorfall und die Folgen der Bremsung bemerkt hat, wird derzeit ermittelt.

Die Polizei fragt nun: Wer hat den Vorfall am 15. Juli gegen 18:00 Uhr auf der Lorenzstraße beobachtet? Wer kann Informationen zu dem Kind auf dem Fahrrad geben?

Hinweise nimmt die Polizeiwache Lünen unter der Telefonnummer 0231/132-3121 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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