Eine junge Frau wurde in Lünen von einem Auto erfasst, als sie aus einem Bus ausstieg. Die Polizei sperrte die Straße für die Unfallaufnahme.
Lünen: Schwer verletzte 22-Jährige nach Kollision mit Auto

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0693
Während eines Verkehrsunfalls auf der Jägerstraße in Lünen wurde am Dienstag (18.08.2026) eine 22-jährige Frau schwer verletzt. Nachdem sie aus einem Linienbus ausgestiegen war, wurde sie von einem vorbeifahrenden Auto erfasst.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein Bus der Verkehrsbetriebe Unna auf der Jägerstraße in Richtung Bebelstraße. An einer Bushaltestelle hielt der Bus an, um Passagiere ein- und aussteigen zu lassen. Die Warnblinkanlage war aktiviert.
Während der Bus an der Haltestelle stand, überholte ein 32-jähriger Mann aus Lünen mit seinem Auto aus der entgegengesetzten Richtung den Bus.
Gleichzeitig verließ die 22-jährige Lünerin den Bus. Sie trat vom Heck des Busses auf die Straße und wurde auf Höhe des hinteren Teils des Fahrzeugs vom Auto erfasst. Durch den Zusammenstoß wurde die Frau auf die Motorhaube des Autos geschleudert und blieb dann auf der Straße liegen.
Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten die schwer verletzte 22-Jährige vor Ort. Danach wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Es konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass Lebensgefahr bestand.
Auch der 32-jährige Autofahrer schien nach dem Unfall unter Schock zu stehen und wurde ebenfalls leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam wurde zur detaillierten Untersuchung und Rekonstruktion des Unfallgeschehens eingesetzt. Die Jägerstraße musste für etwa zwei Stunden zwischen der Saarbrücker Straße und der Düppelstraße gesperrt werden.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Ursache des Unfalls dauern an.
Die Polizei erinnert daran: Wenn Sie einen haltenden Bus überholen oder ihm entgegenkommen, fahren Sie vorsichtig und mit Schrittgeschwindigkeit.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% der Gesamtzahl entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








