Die Polizei rettete eine 87-jährige Frau in Lünen aus dem Wasser, nachdem Passanten sie leblos gemeldet hatten.
Lünen: Seniorin in letzter Minute aus der Lippe gerettet

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 0642
„Das war knapp“, wurde am Mittwochabend (05. August) gesagt. Passanten meldeten eine Person ohne Leben in Lippe zwischen den Brücken „Lange Straße“ und „Salfordbrücke.
Um 19:50 Uhr erhielten zwei Streifenteams der Polizeiwache Lünen den Einsatz, dass eine Person im Bereich der Merschstraße im Wasser treiben würde. Die 87-jährige Lünerin konnte schnell von den Einsatzkräften entdeckt werden, aber der Weg zum Wasser war durch die Böschung schwierig.
An der Unterführung der Salfordbrücke gelang es zwei Polizeibeamten, die Dame in letzter Minute aus dem Wasser zu retten. Die Rettungskräfte, die gleichzeitig eintrafen, übernahmen sofort die Reanimation bis zur Stabilisierung des Kreislaufs und brachten sie dann zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.
Ein Polizeibeamter wurde bei der Rettung leicht verletzt und musste ebenfalls im Krankenhaus medizinisch versorgt werden.
Derzeit befindet sich die Lünerin noch in stationärer Behandlung, da Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden kann. Wie sie in die Lippe geraten ist, konnte noch nicht geklärt werden.
Während der Rettungsmaßnahmen musste die „Graf-Adolf-Str“ in Höhe der Salfordbrücke zwischen 19:55 Uhr und 20:45 Uhr gesperrt werden, um die Durchführung der Rettungsmaßnahmen zu gewährleisten und Schaulustige vom Einsatzgeschehen fernzuhalten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








