Ein 29-jähriger Mann verstarb nach einem Unfall, bei dem ein silberfarbener Opel Astra möglicherweise involviert war.
Lützel: Tödlicher Verkehrsunfall – Polizei sucht flüchtigen Fahrer

Hilchenbach-Dahlbruch (ost)
Gestern Abend, am Ostermontag (06. April), ereignete sich auf der Bundesstraße B 508 in Hilchenbach-Dahlbruch ein Verkehrsunfall, bei dem ein 29-jähriger Mann aufgrund seiner Unfallverletzungen verstarb. Derzeit wird von der Polizei nach einem flüchtigen Unfallfahrer gesucht.
Um 22:42 Uhr wurde die Leitstelle der Kreispolizeibehörde über den schweren Verkehrsunfall informiert, bei dem eine Person von einem Auto angefahren worden sein soll. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 29-Jähriger lebensgefährlich verletzt auf der Straße lag. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann betrunken zu Fuß unterwegs und legte sich dann auf die Straße B 508. Ein Zeuge, der eine Kollision mit dem Mann verhindern konnte, versuchte mit Lichthupe die Fahrzeuge zu warnen, die von Hilchenbach in Richtung Kreuztal fuhren. Das erste Fahrzeug, das gewarnt wurde, reagierte jedoch nicht und kurz darauf hörte der Zeuge nur noch einen Knall. Das Auto, möglicherweise ein silberner Opel Astra, fuhr dann weiter. Weitere Zeugen bestätigen diesen Zusammenstoß und die Flucht des Unfallfahrzeugs.
Der 29-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Im Laufe der Nacht starb der Mann aufgrund seiner schweren Verletzungen. Bei der Unfallaufnahme half ein Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Dortmund der Kreispolizeibehörde. Aufgrund der Spuren am Unfallort verdichteten sich die Hinweise, dass es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen Opel Astra handeln könnte.
Eine Polizeistreife aus Bad Berleburg, die ebenfalls zur Unterstützung nach Hilchenbach unterwegs war, sah um 23:30 Uhr einen silbernen Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit am Ortsausgang von Hilchenbach in Richtung Lützel fahren. Nach bisherigem Wissen könnte es sich um einen Skoda oder einen Seat mit dem Fragmentkennzeichen ESW-?? (für Eschwege) gehandelt haben. Das Einsatzfahrzeug drehte sofort um und gab dem silbernen Auto Anhaltezeichen. Dieses beschleunigte jedoch weiter. Der Sichtkontakt ging im Bereich Vormwalder Straße / Sterzenbacher Straße verloren. Möglicherweise bog das flüchtige Auto dort in die Sterzenbacher Straße ab. Die weitere Fahndung, auch mit einem Polizeihubschrauber aus der Luft, verlief ergebnislos. Es ist noch unklar, ob und inwieweit dieses flüchtige Fahrzeug mit dem Verkehrsunfall in Verbindung steht.
Nach dem Unfall sah eine Zeugin im Bereich des REWE-Marktes in Kredenbach eine Person mit zwei Kennzeichen unter dem Arm die Bundesstraße B 508 überqueren. Auch hier ist unklar, ob diese Person möglicherweise etwas mit dem Unfall zu tun hatte. Das Verkehrskommissariat hat sofort mit den Ermittlungen begonnen. Die Suche nach dem Unfallfahrzeug und dem Fahrer läuft auf Hochtouren.
Bisher ist bekannt, dass fünf Minuten vor dem Unfall zunächst ein silbergrauer Skoda Fabia und zwei Minuten später ein silberner Opel Astra, besetzt mit drei Personen, die Baustelle in der Nähe von Stift Keppel in Richtung Kreuztal passierten, wobei laute Musik zu hören war. Möglicherweise handelte es sich um die beiden zuvor beschriebenen Fahrzeuge.
Die Ermittler bitten Zeugen, die weitere Hinweise zu den beiden Fahrzeugen, den Insassen und der Person mit den Kennzeichen unter dem Arm haben, sich unter der Telefonnummer 02732/909-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








