Polizei Nordrhein-Westfalen startet Schwerpunktaktionen zur Prävention von Taschendiebstählen. Telefonische Beratung mit Präventionstipps angeboten.
Märkischer Kreis: Aktion gegen Taschendiebe

Märkischer Kreis (ost)
Ein Diebstahl von Taschen ist für viele Betroffene ähnlich traumatisch wie ein Einbruch. Neben dem Verlust von Wertgegenständen wird oft auch das Sicherheitsgefühl beeinträchtigt, da in die Privatsphäre eingegriffen wurde. Um dem entgegenzuwirken, beteiligt sich die Polizei Nordrhein-Westfalen in der 41. Kalenderwoche bereits zum vierten Mal an bundesweiten Schwerpunktaktionen, die auf Anregung des LKA Berlin initiiert wurden.
Obwohl die Anzahl der Taschendiebstähle in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025 mit 35.337 Fällen im Vergleich zu 2024 (39.757 Fälle) gesunken ist, hält die Polizei weitere präventive Maßnahmen für notwendig und sinnvoll.
Am Mittwoch, dem 07.10.2026, werden von 8 bis 14 Uhr präventive Maßnahmen und Aktionen im öffentlichen Raum durchgeführt, die speziell auf die relevanten Einkaufszeiten abgestimmt sind. Beamte werden potenzielle Opfer ansprechen und für Gefahren in den Städten sensibilisieren. Von 14 bis 19 Uhr bietet die Behörde eine telefonische Beratung mit wertvollen Präventionstipps unter 02372-9099-5511 an. (lubo)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ stabil, mit 1.633 im Jahr 2022 und 1.897 im Jahr 2023. Interessanterweise stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.284 im Jahr 2022 auf 1.520 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der am stärksten betroffenen Regionen ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








