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Märkischer Kreis: Appell an Auto- und Motorradfahrer

Mit den ersten warmen Tagen beginnt die schönste Zeit für Motorradfahrer. Ein erhöhtes Unfallrisiko erfordert mehr Verantwortung im Straßenverkehr.

Foto: Depositphotos

Märkischer Kreis (ost)

Bitte achten Sie auf Auto- und Motorradfahrer, um Verkehrsunfälle zu vermeiden

Mit den ersten warmen Tagen beginnt für viele Motorradfahrer die schönste Zeit des Jahres. Eine erhöhte Anzahl von Motorrädern auf den Straßen bedeutet jedoch auch ein höheres Unfallrisiko. Im Frühjahr gab es bereits zwei tödliche Motorradunfälle im Märkischen Kreis, die viele Menschen sehr betroffen gemacht haben. Deshalb appelliert die Polizei Märkischer Kreis an alle Verkehrsteilnehmer: Übernehmen Sie Verantwortung während Ihrer Teilnahme am Straßenverkehr!

An die Autofahrer:

Motorräder sind schmaler und aufgrund ihrer Geschwindigkeit oft schwerer einzuschätzen als Autos. Sie werden häufig von Autofahrern übersehen. Bitte seien Sie beim Ein- und Abbiegen, Überholen und Spurwechsel besonders aufmerksam. Ein kurzer zusätzlicher Blick kann Leben retten.

An die Motorradfahrer:

Genießen Sie die Freiheit auf zwei Rädern, aber fahren Sie verantwortungsbewusst. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Straßen- und Verkehrsverhältnissen an, da Geschwindigkeit immer noch die Hauptursache für Unfälle ist und maßgeblich dazu beiträgt, ob ein Unfall passiert oder überlebt wird. Tragen Sie vollständige Schutzkleidung und überschätzen Sie weder Ihre Fähigkeiten noch Ihre Reaktionsmöglichkeiten. Fahren Sie vorausschauend und rechnen Sie immer mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer.

Gemeinsam für mehr Sicherheit:

Rücksicht, Aufmerksamkeit und gegenseitiger Respekt sind die wichtigsten Voraussetzungen für sichere Straßen. Jeder Verkehrsteilnehmer trägt Verantwortung – für sich selbst und für andere. Nur wenn Auto- und Motorradfahrer aufeinander achten, können schwere Unfälle vermieden werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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