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Märkischer Kreis: Geschwindigkeitskontrolle bei Roadpol Speed

Die Polizei im Märkischen Kreis hat 1171 zu schnelle Fahrzeuge erwischt. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind eine Hauptursache für Verkehrsunfälle mit schwersten Folgen.

Foto: unsplash

Märkischer Kreis (ost)

Überschreiten der Geschwindigkeitsgrenze bleibt eine der Hauptgründe für Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Konsequenzen. Aus diesem Grund hat die Polizei im Märkischen Kreis in der letzten Woche an der Aktion Roadpol Speed teilgenommen. Insgesamt wurden 1171 Fahrer oder Fahrerinnen erwischt, die zu schnell unterwegs waren. Neben den Geschwindigkeitsmessungen der Radarwagen waren Polizistinnen und Polizisten mit dem Laser-Messgerät im Einsatz und stoppten die zu schnellen Fahrzeugführer unmittelbar nach dem Verstoß.

Ein Blick in die Unfallstatistik des letzten Jahres verdeutlicht die Wichtigkeit solcher Kontrollen: Bei Unfällen mit Todesopfern, Verletzten oder schwerwiegenden Sachschäden identifizierte die Polizei in 208 Fällen die Hauptursache in der zu hohen Geschwindigkeit. Wenn man nur die Unfälle mit Schwerverletzten oder Todesopfern betrachtet, liegt die Geschwindigkeit mit 49 Unfällen deutlich an erster Stelle in der Liste der Ursachen. Unabhängig von der Kontrollwoche setzt die Polizei ihre regelmäßigen Kontrollen fort. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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