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Mariaweiler: Verkehrskontrolle in Düren gestoppt

Die Polizei stoppte einen alkoholisierten Fahrer, der auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Am Dienstag (20.01.2026) haben zwei Polizeibeamtinnen in Düren einen 30-jährigen Autofahrer aus Düren gestoppt, der vor der Fahrt Alkohol getrunken hatte. Außerdem wird vermutet, dass er auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Die Beamtinnen überwachten um 14:45 Uhr den Verkehr an der Kreuzung Am Gretzer Acker / Senefelder Straße. Aufgrund seiner rasanten Fahrweise entschieden sie sich dazu, den Fahrer, der in Richtung Mariaweiler unterwegs war, anzuhalten. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle im Schubigsfeld bemerkten die Beamtinnen den deutlichen Geruch von Alkohol in der Atemluft des 30-Jährigen. Zudem fiel ihnen sein nervöses Verhalten auf. Während der Kontrolle stellten sie fest, dass der Mann Betäubungsmittel bei sich hatte. Zunächst lehnte er einen Atemalkoholtest ab und stimmte auch einem Drogentest nicht zu.

Aufgrund der Gesamtumstände erhärtete sich der Verdacht, dass der 30-Jährige neben Alkohol auch Betäubungsmittel konsumiert hatte. Daher wurde ihm in einem nahegelegenen Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Schließlich stimmte er doch einem Atemalkoholtest zu. Der Test ergab einen Wert von 0,74 Promille.

Gegen den 30-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 weiter an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 63352 auf 65532 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 56367 relativ konstant. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023 anstieg. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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