Ein Drohanruf führte zur Evakuierung des Marktplatzes in Vreden nach Bombendrohung.
Marktplatz in Vreden gesperrt

Vreden (ost)
Ort des Verbrechens: Vreden, Markt;
Uhrzeit des Verbrechens: 28.03.2024, 08.40 Uhr;
Am Samstagmorgen erhielt die Polizeiwache in Ahaus einen Anruf mit einer bedrohlichen Nachricht: Ein Unbekannter behauptete, dass eine Bombe vor der Polizeistation in Vreden abgelegt worden sei. Eine Zeugin bestätigte, dass ein Mann kurz zuvor eine Tasche mit unbekanntem Inhalt vor der Tür der Station abgelegt hatte. Die hinzugezogenen Polizeikräfte sperrten den Marktplatz in Vreden weiträumig ab und evakuierten die Gebäude in unmittelbarer Nähe. Aufgrund dessen musste der Aufbau eines Kinderflohmarkts abgebrochen werden. Die Beamten überprüften den Inhalt der Tasche, der sich als ungefährlich herausstellte. Der Verdächtige wurde im Zuge einer sofortigen Fahndung festgenommen. Der Marktplatz konnte um 10.15 Uhr wieder freigegeben werden. Es wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen sind noch im Gange. (jh)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme an Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








