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Marl: Betrug durch “falsche Handwerker”

Betrüger gaben sich als Handwerker aus und stahlen Schmuck einer Seniorin. Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Am Donnerstagnachmittag waren Betrüger auf der Gaußstraße unterwegs – und leider auch erfolgreich mit ihrer Masche.

Gegen 17 Uhr klingelten die beiden Männer an der Wohnungstür einer älteren Frau. Sie gaben vor, Handwerker zu sein und behaupteten, dass ein Rohr geplatzt sei und Wasser im ganzen Haus sei. Weil die Männer kein Werkzeug dabei hatten, wurde die Seniorin sofort skeptisch und ließ sie nicht herein. Die vermeintlichen Handwerker übten dann mehr Druck auf die Frau aus und drohten sogar mit der Polizei. Danach betraten sie die Wohnung und zwangen die Seniorin, die Badewannenbrause festzuhalten. Nach etwa 20 Minuten verließen die Männer die Wohnung und die Frau stellte fest, dass ihre Schmuckschatulle mit Inhalt (u.a. Ketten) aus dem Schlafzimmer fehlte.

Die Beschreibung der beiden Männer lautet wie folgt:

Die Polizei bittet Zeugen, die am Donnerstag verdächtige Vorkommnisse auf der Gaußstraße beobachtet haben und/oder Informationen zu den Verdächtigen haben, sich zu melden. Hinweise bitte an die Polizei unter Tel. 0800/2361 111.

Weitere Informationen zum Thema “Betrug” und wie Sie sich und Ihre Familie schützen können, finden Sie auf unserer Website zusammengefasst unter: https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-und-andere-betrueger

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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