Ein Einbruch wurde in letzter Minute verhindert, als Täter von Zeugen entdeckt wurden und flüchteten. Keine Beute gemacht, Polizei bittet um Hinweise.
Marl: Einbrecher verjagt von aufmerksamem Zeugen

Recklinghausen (ost)
Ein Einbruch auf der Lüttinghofallee wurde möglicherweise in letzter Minute verhindert. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete am Samstagabend gegen 18.15 Uhr, wie mehrere Männer versuchten, die Haustür eines Einfamilienhauses aufzubrechen. Als die Täter bemerkten, dass sie beobachtet wurden, flüchteten sie in Richtung Im Eichholz. Dann stiegen sie in ein Auto, das sich gerade wendete, und flohen. Das Fluchtfahrzeug war angeblich ein dunkler 4er BMW, vermutlich neueren Baujahrs, mit einem (deutschen) Kurzzulassungskennzeichen.
Es stellte sich heraus, dass die Einbrecher zuvor versucht hatten, eine Terrassentür am Gebäude aufzubrechen, was jedoch misslang. Es wurde nichts gestohlen.
Beschreibung der Täter:
Die drei Männer, die am Gebäude waren, wurden als etwa 30 bis 35 Jahre alt beschrieben, zwei waren dünn, einer war stabil (fülliges Gesicht, Vollbart). Die Täter trugen teilweise Masken (Sturmhauben) und dunkle Kleidung (Jogginghosen).
Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0800/2361 111 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Einbruchsraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








