Die Polizei sucht zwei Tatverdächtige nach einem versuchten Tötungsdelikt in Marl. Fotos der Männer sind verfügbar.
Marl: Fahndung nach Tatverdächtigen wegen versuchten Mordes

Recklinghausen (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von der Staatsanwaltschaft Essen und dem Polizeipräsidium Recklinghausen.
Am Dienstagabend (11.08.2026) ereignete sich in Marl an der Otto-Hue-Straße ein versuchtes Tötungsdelikt – jetzt sucht die Polizei mit Bildern nach zwei Verdächtigen.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/42900/6332067
Die Untersuchungen haben ergeben, dass neben dem bisher unbekannten Verdächtigen, der angeblich auf das Auto des 62-jährigen Marlensers geschossen hat, noch ein zweiter Mann an der Vorbereitung der Tat beteiligt gewesen sein soll. Die Staatsanwaltschaft Essen geht mittlerweile von einem versuchten Mord aus. Im Zuge der ermittelnden Mordkommission wurden Fotos der beiden Männer veröffentlicht.
Ein Bild des 20-jährigen Verdächtigen Mehmet Bora Kocak, der angeblich die Gegend ausspioniert haben soll, finden Sie unter folgendem Link: https://polizei.nrw/fahndung/213079
Fotos des bisher namenlosen verdächtigen Schützen finden Sie unter folgendem Link: https://polizei.nrw/fahndung/213075
Es wird darauf hingewiesen, dass die Verdächtigen bewaffnet sein könnten. Im Falle einer Begegnung sollte nicht versucht werden, die Verdächtigen selbst zu stellen. Stattdessen sollte die Polizei über den Notruf 110 über den genauen Aufenthaltsort informiert werden.
Hinweise nimmt die Polizei auch unter der 0800 2361 111 entgegen.
Für das Polizeipräsidium Recklinghausen: Kriminalhauptkommissar Drobe Für die Staatsanwaltschaft Essen: Staatsanwältin als Gruppenleiterin Dr. Hüppe
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








