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Marl: Verkehrsunfall mit Linienbus – 11 Verletzte

Ein Linienbus kollidierte mit Pkw und Baum, 10 Fahrgäste verletzt, Fahrer schwer erkrankt, Rettungseinsatz mit MANV-10

Unfall
Foto: Presseportal.de

Gladbeck (ost)

Am Dienstag, dem 10. September 2025, erhielt die Feuerwehr Gladbeck um 16:04 Uhr einen Notruf über einen schweren Verkehrsunfall auf der Schwechater Straße. Ein Linienbus war aus bislang unbekannten Gründen mit zwei am Straßenrand geparkten Autos kollidiert und dann gegen einen Baum geprallt.

Aufgrund der Meldung über mehrere verletzte Personen wurde die Kreisleitstelle alarmiert und eine MANV-10-Maßnahme ausgelöst. Dementsprechend wurden zahlreiche Rettungsfahrzeuge zur Versorgung von bis zu zehn Verletzten zur Unfallstelle geschickt.

Der Fahrer des Linienbusses erlitt einen schweren medizinischen Notfall. Ob dies durch den Unfall verursacht wurde oder nicht, wird derzeit untersucht. Insgesamt wurden zehn Fahrgäste verletzt, davon eine Person schwer und neun leicht. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, hatten sich die Fahrgäste bereits selbst aus dem Bus gerettet, der Fahrer war noch im Fahrzeug.

Die Rettungskräfte übernahmen sofort die Erstversorgung der Verletzten und brachten sie zur weiteren Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser. Außerdem sicherten die Feuerwehrleute auslaufende Flüssigkeiten an dem Linienbus und einem der beteiligten Autos.

Die Feuerwehr Gladbeck erhielt Unterstützung von Einsatzkräften aus Bottrop, Dorsten, Gelsenkirchen, Herten und Marl. Während des Einsatzes sorgte der Löschzug Nord der Feuerwehr Gladbeck für den Brandschutz im Stadtgebiet an der Hauptwache.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Unfallstelle zur weiteren Untersuchung an die Polizei übergeben. (MB)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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