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Marsberg: Einbrüche im HSK

Mehrere Einbrüche in Marsberg und Arnsberg. Täter auf der Flucht, Polizei ermittelt.

Foto: Depositphotos

Hochsauerlandkreis (ost)

Marsberg

Von 16.05.2026 um 12:00 Uhr bis 17.05.2026 um 13:00 Uhr ereignete sich in einem Einfamilienhaus in der Gansauweg-Straße in Marsberg ein Einbruch. Bislang unbekannte Täter drangen gewaltsam durch ein Fenster in das Haus ein. Sie durchsuchten verschiedene Räume und flohen dann in unbekannte Richtung mit ihrer Beute.

Zwischen 15.05.2026 um 09:30 Uhr und 15.05.2026 um 16:15 Uhr wurde in der Hauptstraße in Marsberg versucht, in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses einzubrechen. Unbekannte Täter versuchten gewaltsam, durch die Tür Zugang zur Wohnung zu erhalten. Die Täter flüchteten dann vom Tatort.

Die Kriminalpolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise haben, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Marsberg unter der Telefonnummer 02992-969400 in Verbindung zu setzen.

Arnsberg

Am gestrigen Tag wurde zwischen 14:00 Uhr und 19:00 Uhr in der Bergheimer Weg-Straße in Arnsberg-Bergheim versucht, in zwei Garagen im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses einzubrechen. Unbekannte Täter versuchten gewaltsam, Zugang zu den Garagen zu erhalten. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass etwas gestohlen wurde.

Am frühen Morgen des 14.05.2026 betrat ein unbekannter Mann das Gelände einer Tankstelle in der Holzener Weg-Straße in Arnsberg-Herdringen. Der Mann begab sich zum dortigen Staubsaugerautomaten und erlangte gewaltsam Zugang dazu. Etwa drei Minuten später verließ der Täter das Gelände wieder. Die Tat wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

Die Kriminalpolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932-90200 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 auf 1.451 stieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Insgesamt gab es 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022 und 310 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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