Menschenrettung in schwieriger Situation. Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiten zusammen, um eingeklemmten Fahrer zu befreien.
Marten: Verkehrsunfall in Lütgendortmund

Dortmund (ost)
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden Feuerwehr und Rettungsdienst in Dortmund zu einem schwierigen Rettungseinsatz nach einem Verkehrsunfall gerufen. Um etwa 0:15 Uhr verlor ein Autofahrer auf der Martener Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto fuhr einen Hang hinauf und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt und eingeklemmt.
Die unebene und abschüssige Arbeitsumgebung stellte für die Feuerwehr eine große Herausforderung dar, ebenso wie die instabile Position des Fahrzeugs. Deshalb wurden sofort Maßnahmen ergriffen, um das Fahrzeug zu stabilisieren, während gleichzeitig der Patient technisch befreit wurde. Zusätzlich wurde ein provisorischer Zugang mit tragbaren Leitern und Seilen am Hang errichtet, um den Einsatzkräften den Zugang zum verunglückten Fahrzeug zu ermöglichen.
Nach etwa 40 Minuten konnte der Patient erfolgreich aus dem Fahrzeug gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Ein Notarzt und zwei Rettungswagen übernahmen die medizinische Versorgung des Patienten.
Neben dem Rettungsdienst waren auch Einsatzkräfte der Feuerwache Marten, der Feuerwache Eichlinghofen, der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Lüttgendortmund, der Spezialeinheit Bergung und des B-Dienstes der Feuerwache Stadtmitte an diesem Einsatz beteiligt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792 oder 87,36%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








