Ein 32-Jähriger flüchtete auf seinem Pedelec vor der Polizei, nachdem er eine rote Ampel überfahren hatte und Fußgänger gefährdete.
Marxloh: Pedelec-Fahrer flüchtet vor der Polizei

Duisburg (ost)
Aus Furcht vor Bestrafung floh ein 32-jähriger Mann am Samstagabend (28. Februar, gegen 21:30 Uhr) auf seinem Pedelec vor der Polizei. Die Beamten versuchten, den Mann im Bereich der Kreuzung Weseler- und Wiesenstraße zu kontrollieren, nachdem er eine rote Ampel missachtet hatte. Er reagierte nicht auf die Anhaltezeichen der Polizei und brachte auf seiner Flucht mehrere Fußgänger in Gefahr, die sich durch Sprünge zur Seite retten konnten. In der Dahlstraße gelang es der Polizei, den Mann zu stellen, wobei der 32-Jährige stürzte und sich verletzte. Auch einer der Beamten erlitt eine Handverletzung, blieb jedoch einsatzfähig. Bei dem Mann fanden die Polizisten unter anderem Kokain, mehrere Tabletten und ein Springmesser. Sie brachten ihn zur Wache, wo ihm auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Duisburg eine Blutprobe entnommen wurde. Er wird nun mit einem Strafverfahren unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz konfrontiert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an, wobei die Anzahl der aufgezeichneten Fälle von 70.510 auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 auf 57.879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49.610 auf 51.099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6.757 auf 6.780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtunfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








