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Massenschlägerei bei Kreisligaspiel: Platzverweise und Strafverfahren

Bei einem Fußballspiel in der Kreisliga B in Dortmund kam es zu einer Schlägerei mit bis zu 40 Beteiligten. Die Polizei sprach Platzverweise aus und leitete ein Strafverfahren ein.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0320

Am Sonntagnachmittag (19.04.) gab es bei einem Fußballspiel in der Kreisliga B in Dortmund eine Schlägerei, an der sowohl Spieler als auch Zuschauer beteiligt waren. Die Polizei sprach mehrere Platzverweise aus und leitete ein Strafverfahren ein.

Um 16:45 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizeileitstelle ein: Zeugen berichteten von einer Schlägerei auf dem Sportplatz an der Probstheidastraße. Als die Beamten kurz darauf eintrafen, war die Auseinandersetzung bereits vorbei, aber sie trafen mehrere aufgebrachte Personen an.

Nach ersten Informationen kam es in der Schlussphase des Spiels zwischen TuS Eving-Lindenhorst und dem FC Roj II zu einem Foul. Daraufhin schlug ein 22-jähriger Spieler der Gastmannschaft einem 31-jährigen Spieler der Heimmannschaft mit dem Ellenbogen in den Nacken.

Daraufhin griffen mehrere Spieler gemeinsam den 31-Jährigen an. Er flüchtete in Richtung Tribüne, wurde aber von Spielern und Zuschauern verfolgt, die auf ihn einschlugen und traten. Insgesamt waren bis zu 40 Personen an der Auseinandersetzung beteiligt.

Ein 37-Jähriger versuchte, die Situation zu beruhigen, wurde jedoch gegen eine Wand gedrückt und am Kopf verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus, während die leichten Verletzungen des 31-Jährigen vor Ort behandelt wurden.

Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch ein. Erste Ermittlungen ergaben, dass neben dem 20-Jährigen zwei weitere Spieler der Gastmannschaft (18 und 22 Jahre alt) maßgeblich an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Nachdem die Beamten mehreren Zuschauern Platzverweise erteilten, konnte das Spiel ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

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