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Mechernich/ Blankenheim: Polizei ermittelt nach Amokandrohungen

Die Polizei in Euskirchen untersucht bedrohliche Nachrichten, die gegen Gesamtschulen gerichtet sind. Die Ermittlungen wegen schwerer Straftaten wurden aufgenommen.

Foto: unsplash

Mechernich/ Blankenheim (ost)

Die Polizei in Euskirchen wurde über bedrohliche Nachrichten informiert, die sich unter anderem gegen die Gesamtschulen in Mechernich und Blankenheim richten.

Die Nachrichten wurden über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste verbreitet und enthalten unter anderem Androhungen schwerer Straftaten.

Die Ermittlungen dazu wurden von der Kriminalpolizei wegen Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen.

Die Kriminalpolizei und der Bezirksdienst stehen in engem Kontakt mit den betroffenen Schulen. Nach derzeitiger Bewertung der vorliegenden Erkenntnisse gibt es keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung an den betroffenen Schulen.

Die Polizei in Euskirchen nimmt die Hinweise dennoch ernst und prüft die jeweiligen Inhalte und Hintergründe sorgfältig.

Die Nachrichten stehen nach derzeitiger Einschätzung im Zusammenhang mit einem aktuellen Trend, der in sozialen Netzwerken verbreitet wird. Dieser Trend ist vor allem in den USA bekannt.

Auch wenn sich eine entsprechende Nachricht im Einzelfall als vermeintlicher Scherz herausstellen sollte, haben solche Äußerungen strafrechtliche Konsequenzen.

Eltern sowie Schülerinnen und Schüler werden gebeten, entsprechende Inhalte nicht weiterzuverbreiten oder zu kommentieren. Wer eine solche Nachricht erhält, sollte diese sichern und der Polizei oder der jeweiligen Schule melden.

Die Polizei in Euskirchen bleibt weiterhin in engem Kontakt mit den betroffenen Schulen.

Quelle: Presseportal

nf24