Ein Lkw mit technischen Mängeln wurde auf der Landstraße gestoppt. Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften und Tempolimit führten zu Bußgeldern.
Mechernich-Lessenich: Pechtag im Protokoll

Mechernich-Lessenich (ost)
Während einer Verkehrsüberwachung wurde am Freitag, dem 13. März, um 8.45 Uhr ein Lastwagen mit offensichtlichen technischen Mängeln entdeckt.
Der Lastwagen fuhr von Mechernich-Holzheim kommend in Richtung Mechernich-Lessenich auf der Landstraße 499. Aufgrund der deutlich überhöhten Geschwindigkeit war es nicht möglich, das Fahrzeug sofort anzuhalten. Erst in Mechernich-Antweiler konnte der Lastwagen gestoppt und kontrolliert werden.
Bei der Kontrolle wurden folgende Verstöße festgestellt: Der 29-jährige Fahrer trug keinen Sicherheitsgurt.
Der Unterfahrschutz war durch einen offensichtlichen Unfallschaden stark verbogen und ragte deutlich über die rechte Seite des Fahrzeugs hinaus (siehe Foto). Dadurch hätten Fußgänger auf einem Gehweg verletzt werden können und überholende Fahrzeuge hätten beschädigt werden können.
An der Ladebühne fehlten alle Begrenzungsmarkierungen. Die Begrenzungslappen waren abgerissen und die Warnleuchten herausgerissen. Die Ecken der Ladebühne waren durch ältere Beschädigungen scharfkantig.
Die Ladung war nicht gegen Verrutschen gesichert und es wurden keine geeigneten Ladungssicherungsmittel mitgeführt.
Nach der Auswertung der Fahrerkarten- und Massenspeicherdaten wurden weitere Verstöße festgestellt: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde um 29 km/h überschritten, nach Abzug der Toleranz.
An zwei Tagen wurde die Fahrerkarte vorzeitig entnommen und die vorgeschriebenen Ruhepausen wurden regelmäßig zu spät eingelegt.
Der Fahrer wird mit einem Bußgeldbescheid von mehreren hundert Euro belegt, die Firma von mehreren tausend Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








