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Mechernich: Polizei sucht Jugendliche nach Angriff auf Hund

Ein Hund wurde in Mechernich von zwei Jugendlichen mit einem Böller attackiert. Die Polizei bittet um Hinweise zur Identifizierung der Tatverdächtigen.

Foto: Depositphotos

Mechernich (ost)

Am Sonntag, den 4. Oktober, gegen 13.50 Uhr, entging ein Hund im Bereich Im Steinrausch in Mechernich offenbar knapp einer Verletzung. Zwei bisher unbekannte Jugendliche warfen aus fahrenden E-Scootern einen sogenannten China-Böller in Richtung des Tieres.

Der Hund befand sich zu diesem Zeitpunkt im Vorgarten eines Wohnhauses. Bevor der Böller explodierte, floh das Tier. Es wurde nicht verletzt, wie bisher festgestellt wurde. Die beiden Verdächtigen sollen zwei männliche Jugendliche im Alter von etwa 14 bis 15 Jahren gewesen sein. Person 1 wird als ungefähr 160 bis 170 cm groß und schlank beschrieben. Er hatte mittellange braune Haare und trug einen hellgrauen Pullover, eine hellblaue weite Jeans und weiße Schuhe.

Person 2 soll ungefähr 165 bis 180 cm groß und ebenfalls schlank gewesen sein. Er hatte kurze braune Haare mit kurz rasierten Seiten und trug eine schwarze Weste, eine schwarze Jogginghose und schwarze Schuhe. Eine unverzüglich eingeleitete Nahbereichsfahndung war erfolglos.

Die Polizei Euskirchen bittet Zeugen, die Informationen zu den beiden Jugendlichen haben oder den Vorfall beobachtet haben, sich unter 02251 799-0 oder per E-Mail an poststelle.euskirchen@polizei.nrw.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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