Ein betrunkener Fahrer verursachte einen Unfall und flüchtete vom Tatort, wurde jedoch später von der Polizei gefunden.
Mechernich: Unfallflucht nach Alkoholfahrt

Mechernich (ost)
Am Abend des Mittwochs (15. Juli) verlor ein 33-jähriger Autofahrer aus Schleiden gegen 19.55 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug auf der Friedrich-Wilhelm-Straße in Mechernich. Der Fahrer war im Kreisverkehr unterwegs und wollte in Richtung Bleibachstraße/Mechernich-Strempt abfahren. Beim Verlassen des Kreisverkehrs geriet er von der Straße ab und prallte ungebremst gegen ein Verkehrszeichen auf einer Verkehrsinsel. Danach überquerte der Fahrer mit seinem Auto die Gegenfahrbahn, fuhr über einen Grünstreifen auf den Geh- und Radweg, streifte den Sockel einer Laterne, überfuhr ein weiteres Verkehrszeichen und prallte schließlich gegen Steingabionen. Trotz der schweren Schäden stieg der Fahrer aus, sammelte sein vorderes Kennzeichen ein und setzte seine Fahrt in Richtung Mechernich-Strempt fort. Während der Fahrt löste sich ein Reifen von der Felge. Anschließend bog der Mann in einen unbefestigten Wirtschaftsweg ab und entfernte sich vorerst vom Unfallort. Zeugen hatten den Unfall beobachtet und die Polizei informiert.
Im Zuge der Ermittlungen konnte der Fahrer gefunden werden. Die Polizeibeamten stellten deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Auf der Polizeiwache Schleiden wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein konnte nicht sichergestellt werden. Es wurde eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer und Unfallflucht erstattet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Dabei waren 2023 51099 männliche Verdächtige und 6780 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








